Tankeschön!

Als ich vorhin in mein Fach schaute, staunte ich nicht schlecht: Dort befand sich ein Zettel mit der Botschaft “Für die Gute Arbeit” sowie eine Tankkarte mit 40 Euro Guthaben.

Ich weiß jetzt nicht ob das direkt mit der Spanien-Tour zusammenhängt – Aber in jedem Fall ist das eine nette Geste vom Chef…
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Die höchste Auszeichnung und Ehre…

Ich erinnere mich noch daran, als ob es gestern war: Meine allererste Klassenfahrt als Reisebusfahrer. Das war im Sommer 2011 und ich war gerade mal 2 Wochen lang im Reiseverkehr unterwegs. Unterstützt wurde ich damals von einem älteren Kollegen, der damals auch das Kommando hatte. Ich war quasi nur dabei gewesen um zu lernen, wie man das so macht als Reisebusfahrer.

Vom Ablauf und der Fahrt an sich ist nicht viel im Kopf  geblieben, lediglich das Ende der Fahrt. Es gab einen zugemüllten Bus, eine verstopfte Bustoilette, Kaugummi im Fußboden, abgerissene Vorhänge, einen genervten und cholerischen Kollegen und die persönliche Erkenntnis: Klassenfahrten sind scheiße. Trinkgeld gab es natürlich auch keins, aber ich habe auch keins erwartet: Denn welcher Schüler oder Lehrer gibt schon welches? Damals sagte mein Kollege zu mir: “Auf Klassenfahrten kriegst du nie Trinkgeld. Höchstens mal alle paar Jahre. Und wenn du es dann tatsächlich doch bekommst, fühle dich geehrt, denn das bedeutet dann, dass du geschafft hast.”

Seitdem hatte ich schon viele Klassenfahrten und mit jeder Fahrt war ich um gewisse Erfahrungen reicher. Mittlerweile komme ich mit Kindern und Jugendlichen gut zurecht: Ich komme bei dieser Altergruppe einfach super an und trotzdem verschaffe ich mir genug Respekt um einen recht sauberen Bus zu haben.

Diese Klassenfahrt nach Jaca war wie jede andere – die Schüler waren gut drauf, haben einen sauberen Bus hinterlassen, die Fahrt war super, mit den Lehrern kamen wir gut klar. Doch das Ende war dann doch sehr überraschend – Es gab eine Premiere, ein Novum in meiner Busfahrer-Laufbahn: Die Lehrer haben uns einen Umschlag überreicht.

Dort befand sich eine Postkarte und ein 3-stelliger Geldbetrag. So gesehen die allerhöchste Auszeichnung und Ehre die man als Reisebusfahrer erhalten kann. Für meinen Kollegen war dies ebenfalls das erste mal.

Wir wussten beide nicht so recht, was wir dazu sagen sollten -
Wir waren beide einfach sprachlos und gerührt.

Es geht einfach um die sehr nette Geste – Nichtmal um die Höhe des Trinkgeldes, denn das toppte mein Rekord-Trinkgeld bei weitem nicht. Nein, es ging einfach nur um dieses Zeichen der Akzeptanz, Anerkennung oder um es mit anderen Worten zu sagen: Wir haben einfach einen verdammt guten Job gemacht. Die Lehrer haben auch angekündigt an meinen Chef eine Belobigung zu schreiben.

Hier die Postkarte (Namen wurden von mir anonymisiert):

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Tour 7 # – Klassenfahrt nach Jaca – Teil 5

Am 5. Tag (Donnerstag) wurde die Klasse erneut in 2 Gruppen geteilt: Während die eine am Vormittag Schulunterricht hatte, besichtigte die andere Hälfte einen Bauernhof sowie ein Kloster.

Logbuch des Tages:

9:00 Uhr – Ich stehe am Busbahnhof, die Lehrer zählen nochmal durch ob alle da sind. Die Polizei ist ebenfalls da und kontrolliert tatsächlich die ankommenden Busse. ich weiß nicht was da kontrolliert wird, sieht aber jedenfalls ernst aus. Wir werden aber in Ruhe gelassen (wieder mal Glück gehabt, denn in Spanien gibt es drakonische Strafen selbst für die kleinsten Verstöße…), aber ich bin schon sehr erstaunt, dass sich Polizisten in so einem Bergstädtchen mit Buskontrollen befassen…Ich muss zugeben, dass ich verdammt froh bin, dort endlich loszufahren, denn ich habe keine Lust auf so eine Aktion…

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9:08 Uhr – Als erstes geht es zum Bauernhof – Dieser ist nur 15 Km von Jaca entfernt. Es geht über eine Nebenstraße…

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…wo auch mal ein Esel anzutreffen ist (rechts im Bild)…

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…und anschließend auf einen Zufahrtsweg zum Bauernhof, der nicht wirklich Bus-geeignet ist, aber immernoch viel lieber als die Straße in San Sebastian…
 
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9:13 Uhr – Ankunft. Ein Ehepaar lebt und arbeitet auf dem Hof. Es gibt eine Führung und Geschichten über die Abläufe. Ich verstehe leider kein Wort, finde es aber trotzdem interessant.

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11:11 Uhr – Es geht weiter zum Kloster, welches auch nur wenige Kilometer entfernt ist.

11:23 Uhr – Ankunft am Kloster. Die Schüler bekommen eine Führung, bei der ich auch mitmache. Wieder mal verstehe ich natürlich nichts, aber das Kloster finde ich beeindruckend.

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13:05 Uhr – Rückfahrt nach Jaca und anschließend Pause.

15:02 Uhr – Ich stehe erneut am Busbahnhof und lade die 2. Gruppe ein. Der Ablauf ist identisch wie Vormittgs. Ich gewöhne mich so langsam aber sicher an den spanischen Lebenstil und daher ist es wieder erstmal Zeit für ein schönes Essen mit Naturausblick sowie Siesta ;)

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19:48 Uhr – Ankunft in Jaca. Zeit für ein Feierabendbierchen. Das spanische Cerveza-Bier habe ich im Supermarkt gekauft und einfach mal ausprobiert – Sehr lecker…

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…und mitten im Bierchen, rufen uns die Lehrer an: Wir sollen unverzüglich zum Marktplatz kommen.

Und dort angekommen, werden wir von allen Lehrern begrüßt und zu einer Kneipe in der Altstadt eingeladen. Es gibt Wein, Tapas und Pinchos. Die Lehrer bedanken sich bei uns für die sehr gelungene Fahrt und sagen uns dass wir bei den Schüler mega-gut weggekommen sind – Zitat der Klasse: “das waren die geilsten Busfahrer aller Zeiten”. Liegt wohl daran, dass wir Ihnen Ihre DVDs abspielten, Ihre Musik auf den I-Pods auf voller Lautstärke abspielten einfach nur lässig mit ihnen rumgeblödelt haben. 

Soooo und das wars dann auch schon :( Am Freitag-Abend geht es über Nacht zurück nach Deutschland. Ich habe Spanien zum ersten mal richtig kennengelernt, fernab des Ballermann oder Lloret de Mar-Tourismus und ich bin hellauf begeistert von dem Land, Leuten und Kultur.  Auch die Sprache ist mir sehr sympatisch und natürlich die Mentalität. Es war eine sehr gelungene Fahrt, die Zeit erging wie im Fluge und ich finde es schon sehr, sehr schade, wieder zurückzufahren.

Ich hoffe meine Berichte haben euch interessiert und gefallen, über einen Kommentar freue ich mich ;)

Mein nächster Einsatz ist am Montag, es geht wieder mal nach Bayern ins Frankenland….und danach sofort wieder zurück.

Tour # 7 – Klassenfahrt nach Jaca – Teil 4

Am 4. Tag (Mittwoch) stand der Besuch von “San Sebastian” auf dem Programm. Die Hafenstadt hat ca. 180.000 Einwohner, liegt am Atlantik und ist ca 200 km von Jaca entfernt. Der Tag hätte eigentlich so schön sein können – Die Betonung liegt auf eigentlich ;) Denn das Wetter spielte zum einem nicht mit (bewölkt, verregnet 12 Grad) und zum anderen hatten wir die “Park-Challenge” zu überwinden. Doch dazu später mehr…

Logbuch des Tages:

7:59 Uhr – Ich stehe am Busbahnhof, die Lehrer zählen nochmal durch ob alle da sind. Es kann losgehen.

8:38 Uhr – Es geht über Autobahnen und Landstraßen…

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11:05 Uhr – Ankunft in San Sebastian. Wir cruisen erstmal gechillt durch die Stadt und lassen in Strandnähe die Schüler raus. Noch ist die Laune super…

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11:16 Uhr – Jetzt kommen wir zum Problem, was die Laune etwas trübt: Die Park-Challenge. Für jeden Busfahrer ist das die absolute Königsdisziplin und eine Schattenseite in unserem Job. Wobei, Schattenseite nicht ganz richtig ist, es gehört halt zur Kategorie “Abenteuer” dazu. Die Park-Challenge ist folgende Aufgabe: “Finde einen Busparkplatz in einer ausländischen Stadt, ohne jedoch die jeweilige Sprache zu beherrschen”

Normalerweise ist die Park-Challenge doch recht einfach zu bewältigen, denn übers Internet kann man im Vorfeld nach geeigneten Parkplätzen suchen. Oder mal in der universal-sprache englisch jemanden fragen. Doch beides war nicht möglich. Erschwerend kam hinzu, dass die Straßen von San Sebastian absolut nicht auf 3-Achser 14-Meter-Busse wie unseren ausgelegt sind. Also, die Park-Challenge mit hohen Schwierigkeitsgrad geht los…

11:29 Uhr – Zunächst steuern wir den örtlichen Bahnhof und Busbahnhof an – dort war theoretisch eine Parkmöglichkeit vorhanden, doch wir werden sofort weggejagt vom Ordnungsamt.

11:42 Uhr – Als nächsten fahren wir ziellos durch die Stadt und finden tatsächlich eine 20-Meter-Parklücke am Straßenrand und das sogar City-nah! Doch die Freude währt nicht lange, als nach dem einparken ein Polizeiwagen neben uns anhält und wir wieder weggejagt werden. In meinen sensationellen
fließenden Spanisch-Kentnissen frage ich den Beamten “Where i can parco el autobuso?” Das hat er sogar verstanden, auf meinen Stadtplan setzt er ein Kreuzchen.

11:57 Uhr – Wir fahren zum besagten Kreuzchen im Nordwesten der Stadt. Vom Busparkplatz keine Spur, ganz im gegenteil, die Straße wird immer enger. Irgendwann wird aus der Straße eine Anwohnerstraße, die obendrein noch zur Einbahnstraße wird. Uns beschleicht uns ein mulmiges Gefühl, ein wirklich ganz ganz beschissenes Gefühl. Wir wollen nicht weiterfahren – doch umdrehen können wir nicht und rückwärts zurück ebenfalls nicht, da hinter uns mindestens 10 Autos herfahren. Also Augen zu und durch…mit einem 14-Meter-Bus ins unbekannte Gebiet…

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12:03 Uhr – Feierabend, nicht gehts mehr. Die Straße macht einen scharfen Knick, mit dem Bus unmöglich zu bewältigen. Ich ziehe die Warnweste an und animiere 12 miesgelaunte
Autofahrer mal eben paar hundert Meter rückwärts zu fahren. Das Hupkonzert und die gefühlten 1000 Flüche und Beleidigungen werd ich hier mal nicht erwähnen. Aber am Ende hilft ja alles nichts, der Bus muss rückwärts zurück und
die Autos nunmal auch. Bei Regen und Wind komme ich dennoch mächtig ins schwitzen.

12:28 Uhr – Nach einer knappen halben Stunde sind 600 Meter geschafft, wir sind wieder auf der Hauptstraße. Zwischenzeitlich taucht auch mal eine Polizeistreife auf
und übernimmt das absichern beim rückwärtsfahren. Die Beamten sind sehr freundlich und haben nicht gemeckert. Gottseidank…

12:42 Uhr – Nun fahren wir immernoch ziellos durch die Stadt, mittlerweile irgendwo im Süden. Wir sehen eine Grundschule mit Busparkplatz! Ja! Jackpot!!! Wir parken ein, die Freude
ist riesig! Endlich geschafft! Doch kaum, nachdem der Motor ausgestellt ist, taucht wieder mal wie aus dem nichts eine Polizistreife auf und schickt uns weg. Das Parken ist hier
nur für Schulbusse erlaubt. Meine Frage, wo wir denn hinsollen wird stumpf ignoriert.

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12:47 Uhr – Im selbigen Wohngebiet, ein paar Querstraßen weiter finden wir eine Baustelle wo nichts los ist. Und die liegt praktischerweise in einer Sackgasse. Eine ideale Gelegenheit da die Kiste abzustellen!

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12:49 Uhr – Derselbe Streifenwagen taucht abermals auf, die Beamten fordern uns auf wegzufahren. Begründung: Auf einer gelben Linie darf nicht geparkt werden. Wir sind völlig genervt, haben kein Bock mehr auf diese Stadt. Wir nehmen Kurs auf die Autobahn und wollen irgendwo dort uns hinstellen. Die Stadtbesichtigung betrachten wir als erledigt. Hauptsache kein Stress mehr, bloß weg hier!

12:58 Uhr – Am Rande der Stadt, kurz vor der Autobahn, sehen wir leere Lagerhallen, mit großen Parkflächen. Dort stehen auch Busse und dort stellen wir uns nun auch ab.
Endlich!!! Nach 2 Stunden ist die Parkchallenge beendet! Ich bin völlig genervt und habe keine Lust mehr auf Sightseeing. Doch mein Kollege ist bester Laune und animiert mich zumindest mal die Umgebung zu erkunden, anstatt dumm im Bus zu sitzen. Ich willige ein.

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13:06 Uhr – Ein Taxi fährt an uns vorbei, spontan wie ich bin, winke ich es ran. In erkundige mich nach einem Fahrpreis in die City, mir werden 10 Euro genannt. Ich bin beeindruckt. Aus meiner Zeit als Taxifahrer in meinem Dorf weiß ich, dass für die Strecke bei mir mal locker 25 fällig werden. Wir steigen ein und lassen uns hinfahren, anschließend können wir uns alles in Ruhe anschauen: Den Ozean, Strand, Hafen, Altstadt…eine tolle Stadt.

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17:04 Uhr – Abfahrt aus San Sebastian

20:30 Uhr – Ankunft in Jaca, Feierabend, wohlverdient ;)

Morgen geht es mit Teil 5 weiter…

Tour # 7 – Klassenfahrt nach Jaca – Teil 3

Am 3. Tag (Dienstag) gab es zum einem Schulunterricht und zum anderen eine Rafting-Tour. Zu dem Zweck wurde die Klasse geteilt, die erste Gruppe fuhr Vormittags zum Rafting, während die andere Unterricht an der örtlichen Schule hatte. Am Nachmittag wurde dann getauscht.

Logbuch des Tages:

9:26 Uhr – Abfahrt vom Busbahnhof Jaca. Das Wetter spielt mit, Sonnenschein, es sind über 20 Grad. Es geht ca 60 Km über Landstraße in Richtung Pamplona. Die Strecke finde ich saugeil und ich stelle fest: Das ist wohl die schönste Strecke, die ich in meiner bisherigen Berufslaufbahn gefahren bin. Einfach nur sensationell…
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10:31 Uhr – Ankunft in “Murillo de Gallego”. Die Schüler gehen zum Rafting-Veranstalter, ziehen sich um und erhalten eine ausführliche Einweisung. Anschließend geht es mit dem
Bus zum Startpunkt der Rafting-Tour.

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11:57 Uhr – Wir sind am Startpunkt, die Boote sind im Wasser, es geht los! Einige Schüler fragten den Lehrer doch tatsächlich: “Fährt der coole Busfahrer auch mit uns?”
Also habe ich wohl bis hierhin alles richtig gemacht :D

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13:22 Uhr – Vollkommen fertig erreicht die Gruppe den Zielpunkt. Es geht ans umziehen und Rückfahrt nach Jaca.

15:33 Uhr – Ich stehe wieder am Busbahnhof und lade die zweite Gruppe ein. Der Ablauf ist identisch.

20:18 Uhr – Nachdem ich die Gruppe wieder zurückgefahren habe, stehe ich nun wieder auf dem Busparkplatz und habe Feierabend. Mit meinem Kollegen drehe Ich noch eine Runde durch die Altstadt. Wie ich bei der letzten Tour bereits angemerkt habe: In Spanien geht erst Abends das Leben los. Vor 20 Uhr braucht man nicht aus dem Haus zu gehen,
die Altstadt von Jaca füllt sich erst ab 21 / 22 Uhr mit Leben. Kinder spielen Fußball, die ersten Bars und Restaurants öffnen nicht vor 21 Uhr und die Leute treffen sich draußen – obwohl es mitten in der Woche ist und alle am nächsten Tag normal zur Arbeit oder Schule müssen! Aber ich muss zugeben, dass mir diese Mentalität mehr gefällt als
unsere deutsche. Mit meinem Kollegen setze ich mich jedenfalls in eins der Straßencafes und wir gönnen uns noch einen leckeren Tapas-Teller :D Ach Spanien, du tolles Land, ich mag dich immer mehr ;)

Abends ist Jaca übrigens noch schöner als tagsüber, hier noch einige Bilder:

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Morgen geht es mit Teil 4 weiter…

Tour # 7 – Klassenfahrt nach Jaca – Teil 2

Der 2. Tag (Montag) war vom Programmablauf sehr angenehm:
Vormittags frei und Nachmittags sollte die Klasse zu einer Bergwanderung in den Nationalpark gefahren werden.

Logbuch des Tages

9:27 Uhr – Nachdem ich ausgeschlafen und gefrühstückt habe, erkunde ich den Ort Jaca. Eine schöner Spaziergang bei Sonnenschein und 20 Grad. Die Altstadt gefällt mir sehr gut, hier einige Impressionen:

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11:54 Uhr – Ich treffe mich mit meinen Kollegen am Bus. Gemeinsam wollen wir einen Supermarkt ausfindig machen und einkaufen gehen. Denn leider, hat sich folgendes Problem ergeben: Im Hotel gibt es nur Frühstück und kein Abendessen. Somit sind wir auf selbstverpflegung angwiesen. Im Navi finden wir einige Kilometer weiter einen Supermarkt. Wir brechen mit dem Bus auf. Meine anfänglichen Zweifel, ob ich da mit dem Bus parken kann, haben sich in Luft aufgelöst. Der Parkplatz war wie leergefegt.

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12:22 Uhr – Ich bin echt geschockt, über die Lage in Spanien. Anhand des Einkaufzentrums, kann man deutlich erkennen, wie krass die Euro-Wirtschaftskrise das Land getroffen hat.
Nicht nur, dass wir fast die einzigen Kunden sind. In einer Ladenzeile, wo 12 Geschäfte platz haben, sind tatsächlich nur 3 geöffnet. Der Rest ist zur Vermietung frei. Auch die umliegenden Gebäude und Geschäfte am Einkaufszentrum sind alle leer. Das ganze wirkt ein bisschen wie eine Geisterstadt, es ist mehr Personal da, als Kunden. Bisschen umheimlich…

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14:46 Uhr – Nach unserem Einkauf hatten wir noch bisschen Freizeit. Die Abfahrt der Schulklasse ist um 15 Uhr. Wir stehen mittlerweile am Busbahnhof von Jaca und warten auf unsere Gäste.

15:07 Uhr – Alle sind da. Es geht nun ins 30 km entfernte Frankreich, Ziel ist der Nationalpark der Pyrenäen. An der Grenze werde ich von der Polizei rausgezogen, es werden die Fahrzeugpapiere des Busses eingesammelt, ich darf auf einem Standstreifen warten. Nach 20 Minuten bekomme ich die Papiere wieder ausgehändigt, es geht weiter, über den Grenztunnel.

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16:12 Uhr – Die Gruppe begibt sich auf Wanderung, aber zunächst gibt es erstmal eine Schneeballschlacht bei 15 grad ;) Ich fahre mit dem Bus zum vereinbarten Abholpunkt. Unterwegs mache ich paar Foto-Stops. Eine wirklich sehr schöne Gegend…
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16:44 Uhr – Ich erreiche den Abholpunkt und jetzt ist warten angesagt. Und was tun? Erstmal die Kofferklappen auf, sich reinsetzen und Zeit für Picknick mit Blick auf die Berge ;)

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Und danach ist erstmal Siesta angesagt :D

19:03 Uhr – Völlig kaputt und entkräftet erreicht die Schulklasse den Bus ;) Es geht über die Grenze zurück nach Spanien und Jaca, diesmal ohne Kontrolle.

19:51 Uhr – Ich stehe auf dem Busparkplatz. Feierabend!

Nach dem obligatorischen Feierabendbier, stellt mein Kollege fest:  Ein schöner Urlaubs…. Arbeitstag geht zuende!

Morgen geht es mit Teil 3 weiter.

Tour # 7 – Klassenfahrt nach Jaca – Teil 1

Diese Tour ist eine Klassenfahrt nach Spanien. Genauer gesagt, in den Ort “Jaca”, der in den Pyrenäen liegt, ganz in der nähe zur französischen Grenze. Der Ort hat ca 13.000 Einwohner und spezialisiert sich auf den Torusimus: Im Winter fahren dort viele Ski-Urlauber hin, im Sommer durchqueren tausende Wanderer / Pilger Jaca – denn der berühmte Jacobsweg führt durch den Ort.

Logbuch der Tour

Samgstag, 19 Uhr – Abfahrt von einer Raststätte an der A1 in Nordrhein-Westfalen. Zuvor ist der Bus mit einem anderen Fahrer aus Norddeutschland gestartet und unterwegs wurden die Schüler & Lehrer abgeholt. Nun findet die Ablösung statt, ab jetzt startet für mich die Tour in 2-Fahrer-Besatzung. Laut EU-Sozialvorschriften dürfen 2 Fahrer insgesamt 21 Stunden am Stück fahren.

21:54 Uhr – Wir passieren die Grenze zu Belgien. Die Route führt über Mons, nach Frankreich. Weiter geht es über Paris und Bordeaux. Die Autobahnen waren wie leergefegt, es gibt
nicht berichtswertes…

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11:57 Uhr – Die letzten 130 km der Tour sind interessant: Denn diese gehen nicht über Autobahn sondern über eine Landstraße. Mitten durch die Pyrenäen. Wie so oft in den Bergen, ist das Wetter plötzlich ganz anders: Das Regenwetter weicht zunehmend der klaren Sonne. Einige Impressionen dieser Etappe:
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Über einen 8 Km langen Tunnel kommt man dann nach Spanien – vor dem Tunnel steht die Polizei und hat uns auch kurz rausgezogen: Aber nur um zu wissen, wieviele Personen im Bus sitzen. nach dem Tunnel waren es nur noch 28 km nach Jaca:

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Und so brauchten wir für die kurze 130-Km Distanz sage und schreibe 3 Stunden, denn die mehr als 40 – 60 km/h war auf der anspruchsvollen Bergroute einfach nicht drin.

15:03 Uhr – Ankunft in Jaca. Am Busbahnhof werden die Schüler von Gasteltern oder und dem Inhaber einer Jugendherberge abgeholt. Zunächst habe ich befürchtet, ebenfalls bei Gasteltern oder Jugendherberge unterzukommen, so eine Erfahrung habe ich vor 2 Jahren in England gemacht. Meine Befürchtung hat sich aber nicht bestätigt, denn für uns Busfahrer wurde ein 4-Sterne-Hotel reserviert. So gehts doch auch ;)

15.17 Uhr – Ankunft am Großparkplatz für LKW & Busse. Feierabend und Bezug des Hotelzimmers.
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Morgen geht es weiter mit Teil 2…